The Greenery will neues Kooperationsmodell

Dienstag, 1. September 2009

The Greenery kündigt an, ein neues Kooperationsmodell zwischen Unternehmen, Genossenschaft und Mitgliedern schaffen zu wollen. Die gewandelten Marktbedingungen und die veränderten Wünsche der Kunden, Gärtner und Gärtnervereinigungen veranlassen das Unternehmen, das neue Modell beschleunigt einzuführen. Marktführer The Greenery verstärkt hiermit seine Mehrwertstrategie und bietet zudem mit diesem Modell den Gärtnern mehr Raum, selbst im Rahmen der Genossenschaft moderne unternehmerische Initiativen zu entfalten.   

Anpassung an die Marktentwicklung
The Greenery beobachtet sowohl bei Kunden als auch Gärtnern Entwicklungen, die den Markt, auf dem das Unternehmen operiert, beeinflussen. Die Erwartungen der Kunden in Bezug auf Kooperation in der Lieferkette, Qualität und Lebensmittelsicherheit sind gestiegen. Bei den Gärtnern haben Professionalisierung und Produktionserweiterung dazu geführt, dass sie die Unternehmensführung anders gestalten möchten. Wichtige Elemente dabei sind individuelle Dienstleistungen, enge Verbindung zum Markt und mehr Beteiligung an und Einfluss auf die Geschäftspolitik. Das neue Kooperationsmodell ist die Antwort von The Greenery auf die gewandelten Marktbedingungen.

Der Vorschlag für ein neues Kooperationsmodell steht im Kontext dieser Entwicklungen. The Greenery hatte diesbezüglich schon mehrere Maßnahmen ergriffen. So wurde ein neues transparentes Gebühren- und Abgabensystem eingeführt, die Abteilung Sourcing NL wurde erzeugnisbezogen neu organisiert und es gibt heute eine engere Kopplung zwischen Gärtnern und Kunden. Die jetzt angekündigte Neustrukturierung ist eine logische Folge. Einerseits wird größere Flexibilität geschaffen und liegt der Schwerpunkt stärker bei der Unternehmensführung, anderseits erhalten die Gärtner mehr Freiheit bei der Wahl ihrer Form der Zusammenarbeit mit dem Unternehmen.

"Als Marktführer entwickeln wir uns ständig weiter. Durch diesen Schritt nach vorn wollen wir unsere Beziehungen zu den Gärtner intensivieren und so unsere Position beim Einzelhandel verbessern", erläutert Philip Smits, Geschäftsführer von The Greenery. "Mit exklusiven Lieferanten setzen wir verstärkt auf Dienstleistungen wie Supply-Chain-Management, kürzere Lieferketten und Category-Management."
"Mit diesem Schritt geben unsere Mitglieder und das Unternehmen gemeinsam der modernen Unternehmensführung im Gartenbau Gestalt", erklärt Theo Ammerlaan, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft The Greenery U.A.

Neues Modell
Das neue Modell bedeutet, dass zwischen Unternehmen und Genossenschaft größere Distanz entsteht und dass sich beide getrennt positionieren. Die neue Genossenschaft bleibt eine von der GMO anerkannte Gärtnervereinigung, die ihren Mitgliedern ein umfangreiches Dienstleistungspaket anbietet und die die beste Plattform ist, um eine Angebotsbündelung zu erreichen.
Das Unternehmen The Greenery wird als internationales Handelsunternehmen mit direkten und exklusiven Verbindungen zu den Erzeugern operieren.

Neue Kooperationsformen
The Greenery überlässt es den Gärtnern, wie sie mit dem Unternehmen zusammenarbeiten wollen und in welcher Form ihre Erzeugnisse veräußert werden sollen. Sie haben auch die Möglichkeit die bisherige exklusive Beziehung mit The Greenery zu intensivieren. Die Gärtner gehen dabei mit ihrer gesamten Produktion eine Partnerschaft mit The Greenery ein, in deren Rahmen sowohl bei Vermarktung, Marketing als auch Logistik noch enger zusammengearbeitet wird. Außerdem werden zwei neue Kooperationsformen ermöglicht: die Transaktions- und die Versteigerungsbeziehung. Bei der Transaktionsbeziehung können die Gärtner gegenüber dem niederländischen Großhandel und den niederländischen Exporteuren ihr eigenes Vertriebskonzept verfolgen. Eine Versteigerungsbeziehung bedeutet, dass ihre Erzeugnisse über die Uhr verkauft werden. Je nach gewählter Kooperationsform können die Gärtner von den von The Greenery angebotenen Dienstleistungen Gebrauch machen. The Greenery wird als erfahrener Vertriebskettenspezialist und Dienstleistungsanbieter in allen Fällen selbst den nationalen und internationalen Einzelhandel beliefern.

Beschlussfassung
Auf der Vorstandssitzung am 25. August 2009 hat die Geschäftsführung der The Greenery b.v. das neue Kooperationsmodell dem Vorstand der Genossenschaft The Greenery U.A. vorgestellt. Inzwischen wurden auch die Abteilungsvorstände und die PMACs (Produkt-Markt-Beratungskommissionen) informiert. In den kommenden Monaten wird das Kooperationsmodell weiter ausgearbeitet und ausgestaltet. In dieser Zeit finden darüber hinaus ausführliche Beratungen mit Aufsichtsrat und dem Betriebsrat statt. Die endgültige Beschlussfassung ist für die Mitgliederversammlung am 18. Dezember geplant. Damit hält sich das Unternehmen an die üblichen Beratungs- und Entscheidungsverfahren. "Wir wissen, dass es zu diesem Zeitpunkt noch viele Fragen gibt", verdeutlicht Philip Smits, "aber wir wollen die Vorschläge sorgfältig und vor allem gemeinsam mit den Mitgliedern diskutieren und verabschieden."

The Greenery möchte zurzeit die Folgen für das Unternehmen noch nicht näher erläutern. Fest steht aber, dass die auf Mehrwert, Kostendämmung und Zusammenarbeit in der Lieferkette abzielende Strategie nicht verändert wird. Die steigenden Umsätze beim Einzelhandel gegenüber 2008 bestätigen die positiven Auswirkungen dieser Entscheidung.

 

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Suzanne Labots

Suzanne Labots

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